27. August 2026
In diesem Monat möchten wir euch Susanne Lößner vorstellen: Seit April 2024 ist sie bei AGAPLESION tätig und leitet das konzernweite Projekt „AGA goes SAP“. Ihre Geschichte mit der AGA begann bereits im Jahr 1993 in einer der heutigen AGAPLESION Einrichtungen. Damit begleitet sie die Entwicklung unseres Konzerns bereits seit seinen Anfängen und bringt langjährige Erfahrung sowie wertvolle Perspektiven in ihre heutige Rolle ein.
1. Seit wann bist du bei AGAEPLSION?
Seit April 2024 bin ich direkt bei AGAPLESION tätig. Meine Verbindung zur AGA reicht jedoch deutlich weiter zurück: Bereits seit Januar 1993 arbeite ich in Einrichtungen der heutigen AGAPLESION. Zu dieser Zeit wurde die Idee eines großen christlichen Gesundheitskonzerns geboren. Rückblickend kann ich also sagen: Ich war schon „AGA“, bevor es die AGA offiziell gab. 😊
2. Welche Botschaft möchtest du den Frauen bei AGAPLESION mit auf den Weg geben?
Hört auf, euch in Schubladen pressen zu lassen. In der Arbeitswelt sollte es keine Rolle spielen, ob man Frau oder Mann ist. Entscheidend sind die eigenen Fähigkeiten, die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, und der Wille, etwas bewegen zu wollen. Mit Durchsetzungskraft, einem gewissen Maß an Hartnäckigkeit und dem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten kann man sehr viel erreichen. Und manchmal darf man sich ruhig selbst mehr zutrauen, als andere einem zunächst zutrauen.
3. Was wünscht du dir bei AGAPLESION in Bezug auf die Frauenförderung noch?
Meiner Meinung nach brauchen wir nicht unbedingt „Frauenförderung“ im klassischen Sinne, sondern vielmehr eine gezielte Förderung vorhandener Talente – unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Alter. Dazu gehört für mich auch der Mut, Verantwortung zu übernehmen und neue Wege auszuprobieren. Und ebenso der Mut, auch einmal zu scheitern. Denn aus Fehlern und Rückschlägen können wir genauso viel lernen wie aus Erfolgen.
4. Auf dem Weg gelernt? Welche Hürden musstest du nehmen, welche Ereignisse haben dich stark gemacht?
Eine größere Hürde sind für mich Auszeiten, die einen – unabhängig davon, ob Frau oder Mann – immer wieder ausbremsen und manchmal sogar von der eigenen „Leiter“ werfen können.
Entscheidend ist für mich, danach wieder aufzustehen, das eigene Ziel weiterzuverfolgen und sich nicht von Menschen irritieren zu lassen, die einem Steine in den Weg legen. Nicht jeder Umweg ist ein Rückschritt – manchmal eröffnet er auch eine neue Perspektive.